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HPC 420 Standard für Haushalts-, Wasch- und Körperpflegeprodukte

HPC 420 standard for Home, Laundry and Personal Care products

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HPC 420 ist ein globaler Standard, der die Anforderungen an ein Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystem festlegt. Er unterstützt Unternehmen dabei, ihre Marke zu schützen und Produkte herzustellen, die durchgehend die Kundenanforderungen erfüllen.

Der HPC Standard basiert auf der Norm PAS 420, die von der British Standards Institution entwickelt wurde und fügt eine Managementkomponente für die Produktqualität hinzu. Der Standard stellt auch umfangreiche Anforderungen an Zertifizierungs- und Akkreditierungsstellen.   

Vorteile: 

Die Implementierung und Zertifizierung nach dem HPC 420-Standard wird Ihrem Unternehmen helfen:  

  • die Produktsicherheits- und Hygieneanforderungen der Kunden zu erfüllen 
  • Kunden-Audits zu reduzieren
  • ein robustes Produktsicherheitsmanagementsystems zu demonstrieren
  • kontinuierliche Verbesserung von Prozessen und Produktsicherheit zu ermöglichen 
  • Ihre Marke und Kunden besser zu schützen  
  • größeres Markenvertrauen zu gewinnen, wenn Sie weltweit anerkannte Systeme anwenden und sich nach diesen zertifizieren lassen 
  • Eine schnellere Markteinführung zu ermöglichen, da die Zertifizierung eine schnellere Beschaffung bei neuen Lieferanten ermöglicht 
  • Prüfungsaufwand bei der Anwendung weltweit anerkannter Industriestandards zu reduzieren
  • Risiken in der Lieferkette zu managen

Der Standard: 

Die Norm ermöglicht die Auditierung und Zertifizierung von HPC-Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystemen und umfasst: 

  • Herstellung von Haushaltspflegeprodukten (z.B. Waschmittel, Weichspüler, Geschirrspültabletten usw.) 
  • Herstellung von Körperpflegeprodukten (z.B. Shampoo, Lippenstifte, Wattepads, Seife) 
  • (Bio-)chemische Herstellung (HPC-Zutaten, z.B. Vitamine, Zusatzstoffe und Bio-Extrakte, jedoch ohne technische und technologische Hilfsmittel des Herstellungsprozesses) 
  • Herstellung von HPC-Produktverpackungen (z.B. direkter, indirekter Kontakt mit HPC-Produkten) 
  • Transport und Lagerung vor Ort und als Teil einer Operation sind eingeschlossen.  

Der Standard ist auf alle Organisationen in der HPC-Lieferkette in den oben genannten Kategorien anwendbar, unabhängig von Größe und Komplexität. Unter den Standard fallen das Rohmaterial und die Verpackung, die bei der Herstellung von Fertigprodukten verwendet werden. Zusätzlich zu den Hauptanforderungen der Norm gibt es auch zusätzliche Anforderungen an Produkte für die häusliche und persönliche Pflege, die in Anhang A und B der Norm definiert sind.   

Wie von einem Managementsystem für Produktsicherheit zu erwarten, gibt es notwendige Elemente, um sicherzustellen, dass ein gut implementiertes und dokumentiertes System zur Unterstützung aller Operationen vorhanden ist - dies schließt die Anforderungen ein: 

  • Kontrolle der Dokumentation 
  • Management-Bewertung 
  • Produktsicherheitspolitik 
  • Zuständigkeiten und Befugnisse 
  • Ressourcen Management     
  • Verifizierungsprozesse - interne Prüfung und Analyse von Daten   
  • Rückverfolgbarkeit 
  • Kontrolle der Nicht-Konformität  
  • Validierung  
  • Produktrisikobewertung, einschließlich Teambildung, Produktmerkmale, Flussdiagramme, Prozess usw., Risikobewertung, kritische Kontrollpunkte, kritische Grenzwerte, Überwachung und Maßnahmen  
  • PRP Präventionsprogramme (dies ist keine vollständige Liste) - Infrastruktur (bauliche Beschaffenheit und technische Anlagen), Schädlingsbekämpfung, Kontaminationskontrolle, technische Wartung, Produktinformation, Rückruf, Lagerhaltung,  Produktsicherheit, Wartung und hygienisches Design, Versorgungseinrichtungen usw.    

Anhang B (Körperpflege) - zusätzlich zu den oben genannten - interne Strukturen, Lagerung von PC-Produkten, Roh- und Verpackungsmaterialien, Beleuchtung und Armaturen, mikrobiologische Kreuzkontamination, physische Kontamination, persönliche Hygieneeinrichtungen und Toiletten, Reinigung und Hygiene, Schädlingsbekämpfung, Arbeits- und Schutzkleidung, Krankheit und Verletzungen. Persönliche Sauberkeit, persönliches Verhalten, Anforderungen an die Lagerhaltung und nachbearbeitete Produkte

Zu den zusätzlichen Anforderungen, die unter den Anhängen abgedeckt werden müssen, gehören 

Anhang A (häusliche und persönliche Pflege) - Laboreinrichtungen, Behälter für Abfall und gefährliche Stoffe, Entwässerung, Temperaturregelungs- und -überwachungseinrichtungen, vorbeugende und korrigierende Wartung, Verwaltung der eingekauften Materialien, Auswahl und Verwaltung der Lieferanten, eingehende Materialanforderungen   

Wie kann sich Ihr Unternehmen zertifizieren lassen? 

Einzelheiten zur Beantragung der Zertifizierung finden Sie in Teil l Anforderungen für die HPC 420-Zertifizierung.

  1. Besorgen Sie sich den Standard. 
    Verstehen Sie die Anforderungen und prüfen Sie, ob Ihr Standort die Anforderungen erfüllt.   

  2. Messen Sie Ihre Bereitschaft. 
    Führen Sie eine Selbstbewertung durch, um die Bereitschaft für den Zertifizierungsprozess festzustellen. Eine unabhängige Gap-Bewertung kann zur Überprüfung der Verfahren und Prozesse der Organisation in Betracht gezogen werden, damit ein Plan für Verbesserungen erstellt werden kann. 

  3. Wählen Sie eine Zertifizierungsstelle aus. 
    Wählen Sie Ihre Zertifizierungsstelle aus. DNV GL ist von HPC 420 lizenziert, Audits anhand ihres Standards durchzuführen.   

  4. Bereiten Sie sich auf das Audit vor.
    Die Zertifizierungsstelle benötigt Informationen, um die Auswahl des/der Auditoren mit den erforderlichen Fähigkeiten zur Durchführung des Audits zu ermöglichen. Dazu gehören Einzelheiten, die bei der Festlegung der erforderlichen Auditdauer helfen.   

  5. Führen Sie das Audit durch. 
    Da HPC 420 in Übereinstimmung mit ISO 17021 bewertet wird, umfasst das erste Audit eine Dokumentenprüfung (Stufe 1), gefolgt von einem ersten Audit (Stufe 2). Dieses Erstaudit wird in den Räumlichkeiten der Organisation durchgeführt. Während des Audits werden alle identifizierten Feststellungen in Kategorien von Nichtkonformitäten eingeteilt, die von der Organisation korrigiert werden müssen.   

  6. Werden Sie zertifiziert. 
    Korrekturen, Ursachenanalyse und Abhilfemaßnahmen sind erforderlich, um alle Feststellungen zu behandeln, damit DNV GL ein Konformitätszertifikat ausstellen kann.   

  7. Die Zertifizierung aufrechterhalten.
    Das Zertifikat ist drei Jahre gültig und erfordert jährliche Überwachungsaudits, um eine kontinuierliche Konformität zu gewährleisten. Alle drei Jahre wird ein Rezertifizierungsaudit durchgeführt. 

Wie kann DNV GL helfen? 

Wir können unter anderem folgende Dienstleistungen anbieten:  

  • Gap Assessment.
    Bei jedem neuen Zertifizierungsprogramm bietet DNV GL ein Gap-Assessment im Hinblick auf die Anforderungen dieses Standards an, mit dem Ziel, die Standorte auf ihr Zertifizierungsaudit vorzubereiten. Diese Bewertung zeigt Bereiche auf, in denen Verbesserungen erforderlich sind, damit ein Standort bei seinem Zertifizierungsaudit erfolgreich sein kann.  
  • Zertifizierung.
    Zertifizierung Ihres Produktsicherheitsmanagementsystems nach HCP420.  

DNV GL verfügt über ein umfangreiches Netzwerk von Auditoren, die über ein breites Spektrum an Erfahrung mit der Auditierung von Organisationen für Produkte und Prozesse verfügen, die unter den Geltungsbereich von HPC 420 fallen.

Innerhalb des globalen Netzwerks von DNV GL befinden sich in vielen Ländern Auditoren, die Audits in der jeweiligen Landessprache mit dem Wissen und Verständnis der lokalen Gepflogenheiten anbieten können.

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