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Schall- und Schattenwurfprognosen

Mittels Schall- und Schattenwurfprognosen weisen Planer und Projektentwickler nach, dass Ihr Windenergieprojekt alle gesetzlichen Richt- und Grenzwerte bezüglich Lärm und Schattenwurfbelastung einhält.

Ihr Kontakt:

Klaus Buchmann Klaus Buchmann
Head of Section, Acoustics & Inspections
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Schall- und Schattenwurfprognosen

Schallimmissionsprognosen
Zur Genehmigung Ihres Windenergieprojekts benötigen die Behörden eine Schallimmissionsprognose eines unabhängigen Instituts. DNV GL berechnet die akustischen Auswirkungen Ihres geplanten Windparks und erstellt entsprechende Schallimmissionsgutachten für Sie.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Darstellung der Ergebnisse in übersichtlichen Tabellen und Grafiken, die die Einflüsse aller Geräuschquellen auf die umliegenden Wohngebäude zeigen
  • Überblick über die Geräuschbelastung durch eine Schallliniengrafik
  • Bewertung der Ergebnisse in Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen
  • Nach Errichtung des Windparks steht häufig eine messtechnische Überprüfung der akustischen Eigenschaften der Windenergieanlage an. Auch hier kann DNV GL Sie professionell unterstützen.
  • Die Einhaltung der Geräuschimmissionsrichtwerte muss häufig durch eine nach § 29 b BImSchG benannte Messstelle nachgewiesen werden. DNV GL ist in allen Bundesländern als eine solche Messstelle anerkannt.

Schattenwurfprognosen
An sonnigen Tagen verursacht der Rotor von Windenergieanlagen bewegte Schatten. Dieser periodische Schattenwurf wird oft von den Anwohnern als störend empfunden. Mit zunehmenden Nabenhöhen erhöht sich auch die Reichweite des Schattens, sodass eine mögliche Belästigung der Anwohner zunimmt. Für die Genehmigung von Windenergieanlagen werden in Deutschland daher immer häufiger Schattenwurfgutachten eines unabhängigen Instituts verlangt, in denen die voraussichtliche Belastung berechnet und die Einhaltung der Richtwerte nachgewiesen wird.

Ist eine Überschreitung der Richtwerte rein rechnerisch möglich, muss deren Einhaltung durch technische Maßnahmen sichergestellt werden. Laut Gesetz darf der periodische Schattenwurf eines Immissionsorts 30 Minuten pro Kalendertag und 30 Stunden im Kalenderjahr nicht überschreiten.

Der so genannte „Disco-Effekt“ – Lichtblitze durch Reflexion des Sonnenlichtes an den nassen Rotorblättern –tritt hingegen nur sehr selten, bei Sonnenschein direkt nach Regenfällen, kurzzeitig auf.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Berechnung der Belastung mit einer speziellen Software, die einen „Schattenwurfkalender“ für die einzelnen Immissionsorte erstellt
  • Liegt die astronomisch mögliche Schattenwurfbelastung über einem der beiden vorgeschriebenen Richtwerte, unterstützen wir Sie durch Erstellung eines Abschaltkonzepts, um die Einhaltung der Werte zu gewährleisten. Meist muss hierfür die Anlage abgeschaltet werden; dies geschieht mithilfe unseres Schattenwurfabschaltmoduls.