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Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001

Der Standard DIN EN ISO 50001 bietet einen systematischen Ansatz zur Verbesserung der Energieeffizienz. Mit einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 können Sie nachweislich Ihre Energieeffizienz steigern.

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ISO 50001

DIN EN ISO 50001 ist ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme und wurde im Mai 2011 von der International Organization for Standardization (ISO) veröffentlicht. Er kann von jeder Organisation angewendet werden, unabhängig von der Größe oder welchem Industrie- oder Dienstleistungssektor sie angehört. Der Standard ist mit anderen anerkannten Managementsystemen wie ISO 9001 oder ISO 14001 - kompatibel.

Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001: Ziele

Eine Zertifizierung Ihres Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 zeigt Ihren Kunden, Mitarbeitern und Stakeholdern, dass Sie Ihre Energieeffizienz systematisch managen und demonstriert Verantwortung gegenüber der Umwelt.  Durch jährliche periodische Audits und Re-Zertifizierungen nach drei Jahren unterstützen Zertifizierungen den kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

ISO 50001 Zertifizierung: Vorteile

  • Ein Zertifikat nach ISO 50001 bestätigt offiziell, dass Sie die Anforderungen des Energiemanagement Standards erfüllen. Dies dient als Nachweis zur Erfüllung von Voraussetzungen für steuerliche Erleichterungen.
  • Stromkosten- und handelsintensive Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR) von der Reduzierung der EEG-Umlage profitieren und somit direkt ihre Stromkosten senken. Für einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage ist der Betrieb eines zertifizierten Energiemanagementsystem oder Umweltmanagementsystem eine der Voraussetzungen. Die Erfüllung dieser Voraussetzung kann gemäß § 64 Abs. 3 Nr. 2 EEG 2014 unter anderem durch ein Zertifikat nach DIN EN ISO 50001 nachgewiesen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Merkblatt für stromkostenintensive Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
  • Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 kann darüber hinaus laut aktueller „Verordnung über Systeme zur Verbesserung der Energieeffizienz im Zusammenhang mit der Entlastung von der Energie- und der Stromsteuer in Sonderfällen (Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung – SpaEfV)“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Nachweisführung für die Beantragung des Spitzenausgleichs genutzt werden. Weitere Informationen zur Verordnung (SpaEfV) finden Sie in unserem Downloadbereich unter Energiemanagement.

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Revision der ISO 50001

Seit 2016, also fünf Jahre nach ihrer Veröffentlichung, wird die ISO 50001 von dem zuständigen Projektkomitee ISO/TC 301 einer Revision unterzogen. Dabei wird der Standard auf seine Aktualität überprüft. Seit 5. Mai 2018 liegt der FDIS (Final Draft International Standard) vor. Zurzeit läuft eine zweimonatige Frist für die endgültige Abstimmung und Kommentare. Ein offizieller Veröffentlichungstermin der finalen Version steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Übergangsfrist nach der finalen Veröffentlichung der neuen ISO 50001 wird drei Jahre betragen. Nach Ablauf der Frist werden alle ISO 50001:2011 Zertifikate ungültig.

Wesentliche Änderungen der ISO 50001:2018

  • Die wichtigsten Änderungen der ISO 50001:2018
  • Übernahme der Anforderungen der ISO an Managementsystemstandards, einschließlich einem Basistext, gemeinsamen Begriffen und Definitionen, die konsistent zur High Level Structure (HLS) sind und damit ein hohes Maß an Kompatibilität mit anderen Managementsystemstandards gewährleisten
  • Särkere Einbindung in die Unternehmensstrategie
  • Klarheit bei Struktur und Begriffen
  • Stärkere Betonung der Rolle des Top-Managements
  • Begriffe und Definitionen in Klausel 3 wurden aktualisiert
  • Aufnahme neuer Definitionen einschließlich der Verbesserung der energetischen Leistung
  • Klarstellung der Formulierung der Anforderungen an die energetische Bewertung
  • Ein Konzept zur Erfassung von Energiedaten (bisher Energiemessplan)
  • Klarstellung der Definition von Energieleistungskennzahlen (EnPI) und der energetischen Ausgangsbasis (EnB), um ein besseres Verständnis dieser Konzepte zu ermöglichen
  • Normalisierung der EnPI und EnB

ISO 50003 - geänderte Auditanforderungen

Bereits seit Oktober 2017 müssen Audits nach ISO 50001 auf Basis der ISO 50003 durchgeführt werden. Die ISO 50003 ist eine Akkreditierungsnorm und legt Anforderungen an Stellen fest, die Energiemanagementsysteme (EnMS) auditieren und zertifizieren. Unser Webseminar „Energiemanagement – Erweiterte Anforderungen an Audits nach ISO 50001“ vom 13. Juni 2017 thematisiert, worauf Auditoren bei der Auditierung von Energiemanagementsystemen nach ISO 50001 achten müssen und was sich dadurch für Unternehmen ändert. Sehen Sie sich jetzt kostenfrei die Aufzeichnung an.

Wie können wir Sie bei der ISO 50001 Zertifizierung unterstützen?

DNV GL - Business Assurance ist als akkreditierter Zertifizierer für die Zertifizierung nach ISO 50001 zugelassen. Wir bieten Ihnen für Ihr Energiemanagementsystem weltweit relevante Trainings und Zertifizierungsdienstleistungen an. Lesen Sie mehr über die akkreditierte Zertifizierung, den Weg zur Zertifizierung und warum Sie DNV GL als Ihren Partner wählen sollten.